Bisher war die Situation eigentlich ungerecht: Mit sehr günstigen Immobilienkrediten aber auch sonstigen Krediten profitierten die Schuldner durch günstige Konditionen. Wer jedoch etwas Geld auf der Bank angelegt hat, konnte mit Niedrigstzinsen oft nicht einmal den Inflationsausgleich erreichen.
Seid der Finanzkrise scheint aber auch bei den Banken ein Umdenken stattzufinden: Anlageformen wie das Tagesgeldkonto verzeichnen gerade Abschlussraten in Rekordhöhe. Kein Wunder, da die Banken mit Topzinsen um ihre Kunden werben. Doch Vorsicht: Diese Topzinsen, häufig bei über 5% sind oft nur für sechs ... Weiterlesen...
Die weltweite Finanzkrise aus dem Sommer 2007 hat ihre Ursprünge in der US-amerikanischen Immobilienkrise (subprime-crisis) und hat bis zum April 2008 603 Milliarden US-$ Verluste zur Folge. In Deutschland hatten dies am meisten die IKB Deutsche Industriebank und LB Sachsen zu spüren bekommen, die vor dem Bankrott standen.
Viele Tagesgeldkontenbesitzer fragen sich jetzt, ob ihr Kapital auf diesem Festgeldkonto sicher ist. Grundsätzlich kann man sagen: Ja, bis 20.000 €. Dieser Mindestbetrag muss von der Bank versichert sein, so dass im Falle einer Bankenpleite ... Weiterlesen...
Sicherheit
Da im Rahmen der Subprime-Krise viele Banken verstärkt auf Sicherheit des Kapitals ihrer Kunden achten, ist dies auch für Tagesgeldkonten wichtig. Hier lautet der Begriff Einlagesicherung und beschreibt, wie viel Kapital Sie im Fall einer Bankenpleite zurückerhalten. Ihr Kapital auf Tagesgeldkonten unterliegen der Einlagensicherung, sind daher mündelsicher gem. § 1807 BGB. In der EU beträgt die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherungsgrenze 90 % der Einlagensumme, maximal jedoch 20.000 EUR. Viele Länder übertreffen diese gesetzliche Anforderung: Italien garantiert bis zu 103.000 EUR, Deutschland dagegen erfüllt ... Weiterlesen...