Geldmarktfonds gehören mit zu den beliebtesten Formen der Geldanlage. Sie stellen eine sehr sichere Anlage mit einem niedrigen Verlustrisiko dar. Deshalb erfreuen sich die Geldmarktfonds gerade in Zeiten einer schwachen Konjunktur oder starker Turbulenzen am allgemeinen Finanzmarkt einer wachsenden Beliebtheit. Sie investieren ausschließlich in Bankguthaben, Festgelder und festverzinsliche Wertpapiere, die in der Regel eine Restlaufzeit von weniger als 12 Monaten aufweisen. Aufgrund dieser Anlagestrategie minimieren die Geldmarktfonds das Risiko auf Verlust und stellen gleichzeitig für private Anleger aber auch die einzige Möglichkeit dar in festverzinsliche Wertpapiere mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr zu investieren.
Ein weiterer Vorteil bei Geldmarktfonds besteht darin, dass sie sich sehr gut für kurzfristige Anlagen eignet und eine hohe Flexibilität bietet. Die Anteile an einem solchen Fonds kann man jederzeit zurück geben, wobei der aktuell gültige Kurs zugrunde gelegt wird. Des Weiteren entstehen bei Geldmarktfonds in der Regel keine Ausgabeaufschläge, sodass selbst bei einer kurzfristigen Anlage von wenigen Monaten keine hohen Kosten auftreten werden, die sämtliche Renditen vernichten.
Durch die hohe Sicherheit und Flexibilität der Geldmarktfonds werden diese oftmals mit dem Tagesgeldkonto verglichen. Denn grundsätzlich haben beide Geldanlagen einige Gemeinsamkeiten:
So sind auch die Tagesgeldkonten ideal für kurzfristige Geldanlagen, etwa zum Überbrücken des Zeitraums zwischen zwei Investitionen, geeignet. Beide Formen der Geldanlage werfen in etwa gleich hohe Renditen ab – zur Zeit zwischen zwei und bis zu maximal fünf Prozent. Diese Renditen sind zwar etwas niedriger, als bei sehr spekulativen Anlageformen, dafür erhält man jedoch eine hohe Sicherheit. Und die Rendite ist nach wie vor noch deutlich über dem Zinssatz von einem einfachen Sparbuch oder ähnlichem gelegen.
Während das Tagesgeldkonto und das darauf angelegte Geld vollkommen abgesichert ist, über den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken und Sparkassen, ist dies beim Geldmarktfonds nur bedingt der Fall. Hier treten die Unterschiede zu Tage, denn bei Geldmarktfonds bleibt ein geringes Restrisiko bestehen. Durch hohe Qualifikationen im Management des Fonds kann man hier jedoch ebenfalls von einer recht sicheren Anlage ausgehen. Sind die Geldmarktfonds nur bis zu einem bestimmten Betrag abgesichert, so sollte man auch maximal diesen Betrag in sie investieren, bei Tagesgeldkonten hingegen gibt es keine Begrenzung, wie viel Geld man auf ihnen anlegen kann. Die beiden Geldanlagen sind sich also sehr ähnlich und werden deshalb oft miteinander verglichen. Ratsam ist es in diesem Fall, man mixt sein Anlageportfolio mit beiden Varianten und setzt zum Teil auch auf spekulative Anlageformen, um die Renditen zu erhöhen.
Weitere Informationen zum Tages-und Festgeld auf MONETOS.de
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